NEU: Physio-Tennis-Coach | Schulter



Das Schultergelenk ist beim Tennissport am häufigsten betroffen. Falsche Schlag-, Grifftechniken, Schläger, oder Bespannungen des Schlägers können zu Schmerzen und Verletzungen der Schulter führen. Daraus resultierende typische Schulterbeschwerden werden im Folgenden vorgestellt und erklärt.


Muskuläre Dysbalancen:

Starke einseitige Belastung beim Tennis, wie wiederholte Vorhand-, Rückhand- und Aufschlagbewegungen führen zu muskulären Dysbalancen und Beschwerden in der Schulter. Diese Bewegungen bedeuten für das Schultergelenk wiederholte endgradige Bewegungen in Außenrotation, Abduktion (Abspreizung) und Flexion (Überkopfbewegung) des Armes, was zu Reizung von Sehnenansätze der Muskulatur und Gelenkstrukturen wie Schleimbeutel und Gelenklippe im Raum zwischen Schulterdach und Oberarmkopf („Subarcromialraum“) führen kann.


Rotatorenmanschettenruptur:

Solche Reizungen können bei Nichtbeachtung Sehnenrupturen im Subacromialraum werden. Am häufigsten sind die Sehne des M. supraspinatus und des M. infaspinatus betroffen, welche zur Muskelgruppe der Rotatorenmanschette gehören.


Bursitis subacromialis

Im Subacromialraum befinden sich neben Sehnen auch Schleimbeutel (Bursen), die als Pufferfunktion bei Armbewegungen dienen. Wenn sich Schleimbeutel entzünden (Bursitis), schwellen diese an und verkleinern den Subacromialraum noch weiter, was zu Stress und Reizung der anderen im diesem Raum liegenden Strukturen führt.


Impingment

Unter Impingment wird eine funktionelle oder anatomische Enge des Subacromialraums verstanden. Von einem anatomischen Impingment spricht man ,wenn zwischen dem Oberarmkopf (Humerus) und dem Schulterdach (Acromion) zu wenig Platz ist, zum Beispiel durch entzündete, geschwollene Sehnen, Schleimbeutelentzündungen oder weil das Acromion und der Humerus anatomisch zu eng beieinander stehen. Ein funktionelles Impingment zeichnet sich dadurch aus, dass Muskeldysbalancen, die zu einer schlechten Führung des Oberarmkopfes in der Schultergelenkspfanne führen, eine Schulterenge entsteht.


Instabilität:

Durch die wiederholte Außenrotation bei Tennisschlägen (Vorhand | Rückhand | Aufschlag) wird die Gelenkkapsel und die Bänder stark gedehnt und es kann zu Überdehnungen kommen die langfristig zu Instabilität der Schulter führen kann. Die Muskulatur und die Kapsel können in diesem Fall das Gelenk nicht mehr genügend sicher.


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